Die klassischen Essige sind aus Frucht- oder Obstweinen vergoren. Wir verarbeiten unterschiedlichste Sorten wie Apfel, Birne, Zwetschge, Pflaumen und Mirabellen. In guten Jahren kann es vorkommen, dass wir Quitte verarbeiten. Geerntet werden die Früchte, wenn sie reif sind. Unter Umständen werden diese nochmals einige Tage zur Nachreife gelagert, um den Zuckergehalt zu erhöhen. Wir verwenden ausschliesslich Obst von ungespritzten Hochstammbäumen. Auf Obst von Plantagen verzichten wir. Die Obstsorten die in Planagen angebaut werden, sind meist Tafelobstsorten und für unsere Ansprüche geschmacklich ungeeignet. Wir fördern und fordern alte Obstsorten. Beispielsweise ergibt die Schweizer Wasserbirne einen vorzüglichen Essig. Mit der hiesigen klimatischen Erwärmung und Wassermangel kommt sie gut zurecht.

Den Frucht- und Obstwein vergären wir selbst. Innerhalb der gesamten Herstellungskette werden keine Chemikalien und, ausser Reinzuchthefe, keine zusätzlichen für die Kellereitechnik angeboten Stoffe verwendet.

Bei uns ist viel Handarbeit im Spiel. Arbeit ersetzt Zusatzstoffe und führt zu einer energiearmen Produktion.

Hier findet man das Inventar vom Projekt Hochstamm Waldenburg, das wir verwalten, und dessen Obst wir verwerten

Ökologisch Nachhaltig

Wir verzichten explizit auf ein Bio-Label. Es ist uns wichtig, dass unser Obst nicht durch Fungizide und Insektizide behandelt wurde. Innerhalb des "Projekt Hochstamm Waldenburg" sind wir uns sicher, dass keine zusätzlichen Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen und sogenannten "Unkräutern" zum Einsatz kommen.

Leider bedeutet das auch, dass wir die zu erntende Obstmenge nicht bestimmen können. Wir sind deshalb von den äusseren Parametern, wie Wetter, Temperatur und Schädlingsaufkommen abhängig. Dem können wir durch Sorten- und Produktvielfalt und einer artenreichen Natur entgegen wirken.